IT-Ressourcen in der Cloud – Nutzen und Risiken

Zur aktuellen Situation von Cloud Computing in Deutschland

Aktuell wirbt die Telekom Deutschland GmbH mit einem Werbebrief: “Neues sicheres Zuhause für Ihre Daten: die TelekomCloud” [1]. Bestandskunden werden 25 GB als zentraler Speicherort für “Ihre ganz persönlichen Daten, Fotos, Musik und vieles mehr” kostenfrei angeboten. Auf dem beiliegenden Werbeblättchen mit dem Titel: “Eine sichere Adresse für Ihre schönsten Momente.”, das sich deutlich an den privaten Kunden richtet, wird das Thema Sicherheit mit Aussagen beworben wie: “Sichere Server nach strengen deutschen Datenschutzrichtlinien” sowie: “Kein Datenverlust: TÜV-zertifizierte Sicherheit”.

An dem Thema “Cloud” kommt man nicht mehr vorbei. Es scheint sich ein Hype um das Cloud Computing zu entwickeln, der Private wie Unternehmen betrifft.

Diese Entwicklung ist im Prinzip nicht neu. Sie ist besonders seit dem Jahr 2010 zu beobachten. Es erscheinen immer mehr Artikel nicht nur in Fachzeitschriften, sondern auch in Tageszeitungen, die sich dem Thema Cloud Computing widmen. Zielgruppen sind nicht nur Unternehmen, denen wesentliche Vorteile z. B. im Kostenbereich versprochen werden, auch der private Verbraucher wird gezielt angesprochen, wie es die o. g. Marketingaktion der Telekom zeigt.

Das Thema Cloud Computing entwickelt sich zu einer Revolution, vergleichbar mit der Ablösung der Mainframe-Technologie in der IT-Branche durch die Client-Server-Technologie zum Ende der 80er Jahre. Wieder einmal erweist sich das Internet als ein Innovationsfaktor, der für Unternehmen nicht nur interessant ist, sondern aus unternehmerischer Sicht im Auge behalten werden muss, will man sich nicht der Gefahr aussetzen, innovatives Potential aus technischer aber auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ungenutzt zu lassen und dabei mittelfristig den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren.